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Der Mond

Der Mond

Hochaufgelöste Version: 930*938 Pixel; 188 KB

Optik: 100/1000mm-Maksutov ("Russentonne")

Kamera: Canon EOS 300D

Brennweite: 1000mm

Empfindlichkeit: ISO 200

Belichtungszeit: 1/400 Sekunde

Fokussierung: Scheinerblende

Bearbeitung: Tonwertkorrektur, Unscharfe Maskierung

Ort: Berlin

Bildautor: Christian Leu, Berlin

Das Bild ist eine Aussschnittsvergrößerung.

Man beachte die sehr feinen Strukturen trotz der für Großaufnahmen des Mondes relativ geringen Brennweite.

Bei digitalen Spiegelreflexkameras ist wegen des kleineren Sensors gegenüber dem Negativ- bzw. Diafilm oder Vollformat-Sensoren (Verlängerungsfaktor der Digitalkamera meist 1,6; im Handbuch der Kamera nachlesen) der Bildwinkel, der von der Optik erfasst wird, kleiner. Dieser Effekt muss bei Astrofotos berücksichtigt werden, wenn man von analoger zu digitaler Fotografie umsteigen möchte:

Bei 2000 Millimeter Brennweite wird der Mond auf herkömmlichem Film oder Vollformat-Sensoren im Querformat fast formatfüllend abgebildet. Wegen des kleineren Sensors (ausser bei sehr teuren Profi-Modellen) wird der Mond bei gleicher Brennweite mit Digitalkameras nicht mehr komplett erfasst.

Bei den meisten digitalen Spiegelreflexkameras ist ein Verlängerungsfaktor von 1,6 gegenüber Analogsystemen einzurechnen. Für das obige Bildbeispiel bedeutet das: Die Größe des Mondes entspricht einer Analogaufnahme mit 1600 Millimeter Brennweite. Auf diese Weise kann man auch mit "kleineren" Optiken detailliertere Astrofotos gewinnen, ohne wie bei analogen Kameras mit Zusatzlinsen die Brennweite verlängern zu müssen.

Durch die Unscharfe Maskierung treten feine Details insbesondere am Mondrand deutlicher hervor, jedoch verstärkt sich leider auch das Hintergrundrauschen, insbesondere bei knappen Belichtungen. Hier darf das Bild nicht zu stark geschärft werden.

Siehe auch: Anleitung zur Mondfotografie