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Himmelsvorschau:
Die Sonnenfinsternis am 1. August 2008

Diese Himmelsvorschau beschreibt die Sichtbarkeit der partiellen Sonnenfinsternis im deutschsprachigen Raum. Die totale Sonnenfinsternis im asiatischen Raum wird hier nicht behandelt.

Im deutschsprachigen Raum ereignet sich die Sonnenfinsternis im Laufe des Vormittages. Es werden zwischen 2% und 25% der Sonnenscheibe vom Mond verfinstert. Genaue Angaben werden in der Tabelle weiter unten gemacht.

Finsternisverlauf

Die folgende Grafik zeigt den Finsternisverlauf exemplarisch für Franfurt am Main. Von anderen Städten aus betrachtet ist der Verlauf prinzipiell vergleichbar, jedoch mit sehr unterschiedlichem Bedeckungsgrad (siehe Tabelle unten).

Finsternisverlauf für Frankfurt am Main

Grafik erstellt mit Calsky (www.calsky.de)

Die Tabelle gibt die wichtigsten Daten der Finsternis für einige Städte im deutschsprachigen Raum an. Die Größe bezieht sich auf den maximal bedeckten Bruchteil des Sonnenscheibendurchmessers. Alle Zeiten sind in mitteleuropäischer Sommerzeit angegeben.

Stadt 1. Kontakt Höhepunkt 2. Kontakt Größe
Hamburg 10h38m 11h31m 12h26m 0,31
Hannover 10h39m 11h31m 12h24m 0,28
Berlin 10h43m 11h37m 12h31m 0,30
Köln 10h40m 11h27m 12h25m 0,22
Dresden 10h46m 11h37m 12h30m 0,26
Erfurt 10h44m 11h33m 12h24m 0,24
Frankfurt / Main 10h44m 11h29m 12h17m 0,21
Stuttgart 10h48m 11h30m 12h14m 0,17
München 10h53m 11h35m 12h18m 0,26
Wien 10h57m 11h43m 12h31m 0,19
Zürich 10h53m 11h30m 12h07m 0,12

Quelle: Kosmos Himmelsjahr 2008; Kosmos Verlag

Visuelle Beobachtung

Da die Soone genauso groß wie der Vollmond erscheint, ist jede Optik für die Beobachtung geeignet. Bereits mit dem bloßen Auge lässt sich die Finsternis sehr gut verfolgen.

Mit einem Fernglas oder Teleskop bei geringer bis mittlerer Vergrößerung kann man den Beginn und das Ende der Finsternis genauer erfassen als mit dem bloßen Auge. Man erkennt jetzt auch die Randverdunkelung der Sonne.

Bei starken Vergrößerungen kann man den ersten und letzten Kontakt ca. zehn Sekunden nach Beginn bzw. vor dem Ende der Finsternis beobachten, sofern das Seeing entsprechend gut ist. Bei hohen Vergrößerungen erkennt man auch die Berge und Täler am Mondrand sehr gut.

Fotografie

Für die Fotografie eignen sich prinzipiell alle Brennweiten, die die Sonne deutlich als Scheibe abbilden. Kurze Brennweiten eignen sich sehr gut für Reihenaufnahmen. Das zentrieren der Sonne als alleiniges Hauptmotiv lohnt sich ab etwa 200mm bis 300mm Brennweite.

Ausführliche Anleitungen zur Fotografie gibt es auf den Seiten:

Fotografie der Sonne

Fotografie von Sonnenfinsternissen

Augenschutz

Bei der Beobachtung und Fotografie gelten die allgemein bekannten Vorsichtsmaßnahmen, die zum Schutz der Augen erforderlich sind:

Die ungeschützte Beobachtung der Sonne führt zu irreparablen Augenschäden. Der Blick durch ein Fernglas oder Teleskop führt in Sekundenbruchteilen zur Erblindung.

Die Beobachtung mit dem bloßen Auge darf nur mit spezieller Sonnenfilterfolie erfolgen. Überbelichtete Filmstreifen, Schweißerbrillen, CDs, Rettungsfolie, berußtes Glas etc. bieten keinen hinreichenden Schutz vor der Wärmestrahlung der Sonne, auch wenn das sichtbare Licht gut gedämpft wird.

Alle optischen Geräte müssen mit einem Objektivfilter geschützt werden. Okularfilter sind gefährlich, da sie durch die Hitzewirkung nahe des Brennpunktes ohne Vorwarnung platzen können.

Desweiteren muss zwischen visuellen und fotografischen Filtern unterschieden werden. Fotografische Filter lassen zehnmal mehr Licht durch als ein visueller Filter und können daher zu Augenschäden führen.

Die einfachste und sicherste Methode ist es, das Fernglas- oder Teleskopbild ohne Filter auf eine helle Pappe zu projizieren.

Zur Beobachtung müssen alle Optiken, also auch der Sucher, mit Filtern versehen werden.

Datengrundlagen: Kosmos Himmelsjahr und CalSky (www.calsky.de)

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