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Himmelsvorschau:
Der Sternenhimmel im September 2008

Inhalt
1. Einleitung 6. Venus 11. Neptun
2. Sonnenlauf 7. Mars 12. Pluto
3. Mond 8. Jupiter 13. Sternenhimmel
4. Planeten 9. Saturn
5. Merkur 10. Uranus

Alle Zeiten sind in mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) angegeben. Die Auf-, Untergangs- und Kulminationszeiten können je nach Standort in Mitteleuropa um plus/minus 30 Minuten von den angegebenen Zeiten abweichen.

Alle Daten wurden für Frankfurt am Main errechnet. Die Berechnungen erfolgten mit CalSky (www.calsky.de).

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Sonnenlauf

In September durchwandert die Sonne die Sternbilder Löwe und Jungfrau. Am 22.9. überquert die Sonne den Himmelsäquator, an diesem Tag ist die Tagnachtgleiche.

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Der Mond

Phase Datum Uhrzeit
Erstes Viertel 07.09. 14h04m
Vollmond 15.09. 11h13m
Letztes Viertel 22.09. 07h04m
Neumond 29.09. 10h12m

Der Mond hat in der Zeit um das letzte Viertel seine beste Beobachtungsposition des Monats: Aufgrund seiner hohen nördlichen Deklinationen befindet er sich sehr hoch am Himmel und fernab der horizontnahen Dunstschichten. Der Halbmond ist für die Beobachtung und Fotografie des Mondes die beste Phase: Zu dieser Zeit tritt das Relief durch die Schattenwürfe besonders deutlich hervor.

Der Erdschein ist zwei bis vier Tage nach dem letzten Viertel besonders deutlich zu sehen. Aufgrund der noch weit nördlichen Deklination des Mondes erreicht er noch vor Einbruch der Dämmerung relativ große Höhen über dem Horizont.

Am 20. September gegen 5 Uhr morgens bedeckt der Mond erneut die Plejaden. Für dieses Ereignis gibt es auf AstroPlatz.de eine ausführliche, separate Himmelsvorschau.

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Planeten

Merkur

Merkur ist im September mit dem bloßen Auge unbeobachtbar.

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Venus

Venus ist weiterhin als Abendstern in der Jungfrau beobachtbar. Die Tagbögen der Venus verkleinern sich aufgrund immer südlicherer Deklinationen.

Die Venusuntergänge verfrühen sich von 20h55m am Monatsersten auf 20h01m am Monatsletzten.

Ihre scheinbare Helligkeit liegt konstant bei -3,9 Magnituden.

Venus' scheinbarer Durchmesser steigt von 10,84 Bogensekunden am Monatsersten auf 11,96 Bogensekunden am Monatsletzten an.

Eine Aufsuchkarte ist aufgrund der starken Helligkeit und Auffälligkeit nicht erforderlich. Venus ist das hellste Gestirn am Himmel.

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Mars

Mars ist im September unbeobachtbar.

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Jupiter

Jupiter, im Sternbild Schütze, beendet seine Oppositionsphase und zieht sich aus der zweiten Nachthälfte zurück. Nach Venus ist Jupiter das hellste Gestirn am Nachthimmel.

Am 9. September wandert der Mond dicht an Jupiter vorbei: ein reizvoller Anblick.

Jupiters Aufgänge verfrühen sich von 17h34m am 1. September auf 15h43m am 30. September. Die Kulminationen verschieben sich entsprechend von 21h35m am Monatsersten auf 19h44m am Monatsletzten. Die Jupiteruntergänge verlagern sich von 1h40m am 1.9. auf 23h45m am 30.9..

Jupiters scheinbare Helligkeit fällt von -2,6 Magnituden am Monatsanfang auf -2,4 Magnituden am Monatsende ab.

Sein scheinbarer Durmesser verringert sich von 43,47 Bogensekunden am Monatsersten auf 39,71 Bogensekunden am Monatsletzten.

Aufgrund der Auffälligkeit des Jupiter ist eine Aufsuchkarte nicht erforderlich.

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Saturn

Am 4. September steht Saturn im Löwen in Konjunktion zur Sonne. Unter sehr guten Sichtbedingungen kann Saturn zum Monatsende am Morgenhimmel aufgefunden werden.

Am Monatsletzten geht Saturn um 5h17m auf. Seine scheinbare Helligkeit beträgt dann 1,0 Magnituden und sein scheinbarer Durchmesser 16,12 Bogensekunden.

Die Grafik zeigt eine Aufsuchkarte für Saturn am 30.9. um 6h15m. Zu dieser Zeit setzt bereits die Dämmerung ein, ein Fernglas ist erforderlich. Saturns Höhe über dem Horizont beträgt 8,82 Grad. Der kleine, senkrechte grüne Strich markiert den Ostpunkt.

Aufsuchkarte für Saturn

Grafik erstellt mit CakSky (www.calsky.de).

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Uranus

Uranus steht im Sternbild Wassermann und kommt am 13. September in Opposition zur Sonne und ist somit die ganze Nacht beobachtbar. Die Oppositionszeit ist die günstigste Phase, um Uranus zu beobachten.

Im Teleskop zeigt sich Uranus visuell als strukturloses, grün-blaues Scheibchen.

Die Uranusaufgänge verfrühen sich von 20h26m am Monatsersten auf 18h30m am Monatsletzten. Seine Kulminationen verlagern sich von 2h12m am 1. September auf 0h14m am 30. September. Die Uranusuntergänge verschieben sich von 7h54m am Monatsersten auf 5h54m am Monatsletzten.

Uranus' scheinbare Helligkeit liegt konstant bei 5,7 Magnituden.

Sein scheibarer Durchmesser verringert sich im Laufe des Monats von 3,67 Bogensekunden auf 3,66 Bogensekunden.

Die Grafik zeigt eine Aufsuchkarte für Uranus. Seine Positionen sind von links nach rechts am 1.9., 15.9. und 29.9.. Das Gesichtsfeld beträgt 30 Grad und die Grenzgröße 6,5 Magnituden. Der Mond ist mit seiner Position am 15.9. eingezeichnet.

Uranus im August 2008

Grafik erstellt mit CakSky (www.calsky.de).

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Neptun

Neptun stand im letzten Monat in Opposition zur Sonne und ist nach wie vor günstig im Steinbock beobachtbar. Etwa zwei Stunden vor seinem Untergang wird Neptun unbeobachtbar.

Die Neptunaufgänge verfrühen sich von 19h27m am Monatsersten auf 17h32m am Monatsletzten. Seine Kulminationen verlagern sich von 0h23m am 1. September auf 22h22m am 30. September, und seine Untergänge von 5h15m am Monatsersten auf 3h17m am Monatsletzten.

Neptuns scheinbare Helligkeit fällt im Laufe des Monats von 7,8 Magnituden auf 7,9 Magnituden ab.

Sein scheinbarer Durchmesser reduziert sich von 2,30 Bogensekunden am Monatsanfang auf 2,28 Bogensekunden am Monatsende.

Die Grafik zeigt eine Aufsuchkarte des Neptun. Die Positionen des Neptun sind von links nach rechts am 1.9., 15.9. und 21.9.. Das Gesichtsfeld beträgt 20 Grad und die visuelle Grenzgröße 8,5 Magnituden. Der helle Stern links unterhalb von Neptun ist Delta Capricorni und kann als Aufsuchhilfe dienen.

Aufsuchkarte für Neptun

Grafik erstellt mit CakSky (www.calsky.de).

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Pluto

Plutos Sichtbarkeit verschlechtert sich weiterhin drastisch. Eine Beobachtung lohnt sich nicht mehr.

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Sternenhimmel

Die Sternkarte zeigt den Sternenhimmel am 15.9.2008 um 23 Uhr, Blickrichtung Zenit. Süden ist unten.

Karte erstellt mit CalSky (www.calsky.de)

Die typischen Sommersternbilder haben zu unserer Standardbeobachtungszeit um 23 Uhr MESZ den Meridian bereits passiert. Im Laufe der Nacht übernehmen die Herbststernbider um Andromeda und Pegasus die Regentschaft am Nachthimmel.

In der späten zweiten Nachthälfte erreichen die Sternbilder Fuhrmann und Stier am Monatsende bereits passable Höhen über dem Horizont, insbesondere am Monatsende.

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Datengrundlagen: Kosmos Himmelsjahr 2008, Kosmos Verlag; CalSky (www.calsky.de)