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Die partielle Mondfinsternis vom 16.8.2008

Wegen Bewölkung können leider keine Fotos der Mondfinsternis gezeigt werden.

Am späten Abend und in der ersten Nachthälfte des 16. August 2008 findet eine partielle Mondfinsternis statt, die in ihrem ganzen Verlauf vom deutschsprachigen Raum aus beobachtbar ist. Sie endet nach Mitternacht am 17.8.2008. Der Mond dringt das 0,813-fache seines Durchmessers in der Erdschatten ein.

Verlauf der Finsternis (alle Zeiten in MESZ):

Verlauf der Mondfinsternis

Grafik erstellt mit Calsky (www.calsky.de)

Ereignis Zeit
Eintritt des Mondes in den Kernschatten 21h36m
Mitte der Finsternis 23h10m
Austritt des Mondes aus dem Kernschatten 0h45m

Quelle: Kosmos Himmelsjahr 2008 (Kosmos Verlag)

Beobachtung

Der Beginn der Finsternis ereignet sich, wenn der Mond noch nicht sehr hoch am Himmel steht. Ein erhöhter Standort ist bei der Beobachtung vorteilhaft.

Die Finsternis beginnt in der Abenddämmerung. Mit fortschreitender Dämnmerung und Finsternis werden in der Zeit um die Finsternismitte die im Kernschatten befindlichen Bereiche des Mondes in einem rot-braunen Licht sichtbar. Dieses Licht entsteht durch Sonnenlicht, das durch die Erdatmosphäre in den Kernschatten der Erde gebrochen wird und ist nicht mit dem Erdschein zu verwechseln, der die unbeleuchtete Seite des Mondes bei schmaler Mondsichel erhellt.

Zu Beginn der Finsternis kann man ggf. den Halbschatten der Erde deutlicher auf der Mondscheibe erkennen, wenn der Mond noch nicht so stark überstrahlt wird.

Bis etwa 20 Minuten nach dem Austritt des Mondes aus dem Kernschatten lässt sich die Halbschattenfinsternis noch verfolgen, besonders mit einem Fernglas. Der Mond erscheint dann in Richtung Kernschatten etwas dunkler.

Fotografie

Zum Beginn der Finsternis steht der Mond noch nicht sehr hoch, so dass Dunstschichten Detailaufnahmen etwas verwaschen erscheinen lassen können. Für diese Phase empfehlen sich Landschafts- und Stimmungsaufnahmen, die den Mond in die Umgebung, zum Beisiel Gebäude, einbinden.

Die benötigten Belichtungszeiten liegen im Bereich von einigen Zehntel- bis zu zwei Sekunden, abhängig vom Fortschritt der Dämmerung. Die ideale Belichtungszeit kann man nur mit einer Belichtungsreihe treffen.

Verwendet man längere Belichtungszeiten, kann man in der Zeit, in der der Himmel tief dunkelblau erscheint, eine interessante Farbkomposition fotografisch festhalten: Da der im Kernschatten befindliche Bereich des Mondes bei längerer Belichtungszeit heller erscheint, lässt sich der tiefrote Mond vor dem blauen Himmel ablichten. Der unverfinsterte Teil des Mondes wird dabei jedoch überbelichtet und zeigt keinerlei Details mehr.

Die Halbschattenphase lässt sich ebenfalls fotografisch verfolgen.

Weiterführende Seite mit Tipps zu Belichtungszeiten, Empfindlichkeiten und Brennweiten: Anleitung zur Fotografie von Mondfinsternissen